14. Dezember 2014:
Schein-Bushaltestellen

Hierbei handelt sich um Bushaltestellen-Attrappen, die oft mit einem fiktiven Fahrplan ausgestattet sind, an denen aber nie ein Bus hält. Das ganze befindet sich dann zum Beispiel vor Altenheimen mit demenzkranken Patienten, um diese "aufzufangen", wenn sie mit dem Bus "nach Hause" fahren wollen. Die Idee ist, mithilfe der Schein-Bushaltestellen zu verhindern, dass die Patienten dann wirklich mit dem Bus irgendwo hinfahren und gesucht werden müssen.

Die Idee kommt ursprünglich aus Remscheid, inzwischen gibt es solche Haltestellen unter anderem auch in Dortmund, München und Köln. Wissenschaftliche Nachweise eines positiven Effektes gibt aber wohl nicht, und manche Fachleute vermuten auch, dass die Patienten nur noch unruhiger werden, wenn der Bus dann einfach nicht kommt…