16. Dezember 2014:
Walexplosion

Es gibt drei dokumentierte Fälle von Walexplosionen:

Die erste ereignete sich 1970 in Oregon. Ein toter Pottwal wurde an den Strand gespült, und die Behörden standen vor dem Problem, wie sie ihn nun entsorgen sollten. Ihn zu vergraben, meinte man, wäre nicht effektiv, weil er dann bald wieder freigespült würde. Man beschloss daher, ihn mit einer halben Tonne Dynamit zu sprengen (siehe Foto), was sich ebenfalls als unklug herausstellte: Walstücke verteilten sich in großem Umkreis, und das Auto eines Beteiligten wurde durch herabfallende Teile beschädigt. Wenn in den folgenden Jahren ein Wal angespült wurde, wurde er erst verbrannt, und dann vergraben. Heutzutage schleppt man sie zurück ins Meer. (Nicht ekeliger Fernsehbericht)

2004 explodierte ein Wal in einer Stadt in Taiwan, während er gerade auf einem fahrbaren Untersatz zu einer Obduktion gefahren wurde. Man geht davon aus, dass sich im Inneren des Wals durch die Sonneneinstrahlung hohe Temperaturen bildeten, was zu einem starken Gasdruck führte. (SEHR ekeliger Artikel)

Die dritte Explosion geschah 2013 auf den Färöer-Inseln, vor den laufenden Kameras eines Fernsehteams, das gerade die Obduktion des Wals dokumentierte. Der ausführende Meeresbiologe hatte ziemlich Glück. (SEHR ekeliger Fernsehbericht)